10 Tipps und Tricks für Ihr nächstes Teambuilding-Event

von Deskbookers am 28. September 2017

Schon wieder ein Meeting. Schon wieder eine Power-Point-Präsentation. Schon wieder Zahlen, Daten und Fakten. Uns ist klar, dass Meetings essenziell sind, um wichtige Unternehmensziele und Details zu klären. Doch haben Sie schon einmal an einem Meeting in einer anderen Umgebung gedacht? Eine inspirierende Arbeitsumgebung beeinflusst positiv die Kreativität der Mitarbeiter. Die Forschung von Jan Dul, Professor für Technologie und menschliche Faktoren an der Rotterdam School of Management (RSM) zeigt auf, dass ein großer Teil der Kreativität aus seiner Umgebung kommt. Teambuilding-Events sind eine hervorragende Gelegenheit, um Farbe in monotone, anstrengende und unspektakuläre Meetings zu bringen. Sie sind eine Verbindung zwischen professionellem Meeting und abwechslungsreichem Team-Event. Ein Meeting außerhalb der Büroräume entführt die Mitarbeiter aus dem Alltag und stößt somit neue Gedanken an. Das Zusammenkommen in einem anderen Umfeld fördert die Mitarbeitermotivation und stärkt den Teamgeist. Aber auch neue Kooperationen können bei einem erfolgreichen Teambuilding-Event entstehen. Klingt gut?

Hier sind 10 Tipps und Tricks, um Ihr nächstes Teambuilding-Event zum vollen Erfolg zu machen!



Zielorientiert planen:

Setzen Sie ein Ziel für das Teambuilding-Event fest und planen Sie danach die Agenda. Mögliche Ziele könnten sein den Teamgeist zu stärken, Rollen und Verantwortungen im Unternehmen zu klären oder neue Produktideen zu entwickeln. Zum Beispiel könnten Sie mit einem Rückblick über die bisherigen Leistungen des Teams starten. Was lief gut und was kann in Zukunft besser gemacht werden? Packen Sie außerdem die Agenda nicht zu voll und gestalten Sie diese realistisch.



Keine starre Hierarchie:

Schaffen Sie ein sicheres Umfeld für Ihr Team. Jeder sollte seine Meinung offen sagen und konstruktive Kritik üben dürfen, ohne Nachwirkungen fürchten zu müssen. Nur wenn sich die Teammitglieder wohl fühlen, können Herausforderungen ehrlich und produktiv angegangen werden. Um Vertrauen aufzubauen ist es hilfreich zu versprechen, dass was beim Teambuilding-Event besprochen und gesagt wird nur in der Gruppe bleibt und nicht mit anderen geteilt wird.


1-2-3-TEAM!:

Planen Sie Teamaktivitäten ein, die den Zusammenhalt des Teams stärken. Gemeinsames Kochen ist ein sehr gutes Beispiel. Unser Urinstinkt sagt uns, dass Menschen mit denen man sammelt und jagt eher Verbündete sind als Feinde. Außerdem fühlt es sich einfach toll an, eine gemeinsam vorbereitete Mahlzeit zu verspeisen! Ehrenamtliche Tätigkeiten sind eine weitere Möglichkeit ihr Team zu stärken und gleichzeitig etwas Gutes für die Gemeinschaft zu tun.



Feedback Feedback Feedback:

Sammeln Sie vor dem Teambuilding-Event Vorschläge und Feedback zur Agenda ein und beziehen Sie diese mit in Ihre Planung. Viele Mitarbeiter haben eine mentale Liste an Ideen und Anregungen, die sie gerne beim nächsten Meeting besprechen möchten. Sie könnten entweder vorher individuell mit den Mitarbeitern ein kurzes Gespräch führen oder anonym Vorschläge einsammeln. Somit können Sie verstehen, was den Mitarbeitern auf dem Herzen liegt und welche Ideen sie in der Nacht wachhalten.



Das Team:

Stellen Sie ein möglichst vielfältiges Team zusammen. Herausforderungen und Ideen werden dadurch aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Achten Sie bei der Auswahl des Teams auf Kriterien wie Erfahrungslevel, Job-Position und bereits verbrachte Zeit im Unternehmen. Machen Sie sich je nach Ziel des Teambuilding-Events auch Gedanken über die Größe des Teams. Schicken Sie frühzeitig die Einladungen raus, damit sich alle den Termin markieren können.


Moderieren Sie die Diskussionen:

Achten Sie als Teamleiter darauf, dass alle im Team zu Wort kommen. Es hat einen Grund, warum Sie ein möglichst vielfältiges Team mitgenommen haben. Denn Sie wollen möglichst viele verschiedene Standpunkte erfahren. Wenn es nötig ist, sagen Sie den präsenteren Personen vorher Bescheid, dass sie auf die anderen Teammitglieder rücksicht nehmen sollten. Eine hilfreiche Methode ist es, Sätze mit einer Frage zu beenden, um die anderen mit einzubeziehen und zu Wort kommen zu lassen.